BomberLAN XV – 18. bis 20. November 2011 in Kestenholz!
Die fünfzehnte BomberLAN findet im Klubhaus des FC Kestenholz statt!
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Die fünfzehnte BomberLAN findet im Klubhaus des FC Kestenholz statt!
Ja warum eigentlich?
Seit wann ist es wieder in Mode und nicht mehr länger verpönt, offene Sandalen und Assilatschen mit Socken zu tragen? Schlimm genug, dass man – das haben Sandalen und Assilatschen so an sich – die Füsse anderer Menschen sehen muss. Spannen sich dann aber verbleichte oder verfärbte Baumwollsocken über die Zehen, so ist das noch weniger appetitlich. Es sei denn natürlich, der Träger hat gelbe, teilweise zersetzte Zehennägel. Hier ist die Abgrenzung zum schlimmeren Übel einfacher vorzunehmen.
Füsse sind hässlich. Zehen sind noch hässlicher. Deshalb habe ich mir meine auch amputieren lassen und hüpfe nun lachend im Stelzenschritt über die Auen. Kann ich jedem empfehlen.
Es ist neulich auch wieder die Tendenz auszumachen, dass man zu kurzen Hosen und Turnschuhen die Socken möglichst weit hochzieht. Spannen muss das! Spannen! So fest spannen muss das, dass sich die Rillen in den Socken verziehen.
Und überhaupt ist mir neulich wieder aufgefallen, dass Männer über 70 nur Kleider in den Farben hellblau und beige tragen können. So wie das Leben langsam aus ihnen haucht, so hauchen auch kräftige Farben aus ihren Bundfaltenhosen. Und mal so in die Runde geworfen: Was für ein Ereignis mag das eigentlich sein, das einen gestandenen Mann dazu bringt, sich Hosen zu kaufen, die bis zu den Achselhöhlen reichen? Aus Schlankheitsgründen machen die das nämlich sicher nicht und Geschlechtorgane hat man so auch keine mehr (nicht, dass ich alten Männern auf die Geschlechtsorgane schaue, aber ich stelle mir das so vor).
Zu etwas anderem. Zu einer Frage des Anstands. An meinem Arbeitsplatz hat es zwei Pissoirs. So richtig alte Vorkriegsmodelle mit schwarzen Rissen, sogenanntem Lebensraum für Millarden Pissebakterien. Die Schüsseln sind nebeneinander installiert und durch einen Sicht- und Spritzschutz getrennt. Beide Becken weisen zudem jeweils einen Spühlknopf am Boden auf. Wird einer gedrückt, werden hingegen beide Pissebecken ordentlich mit geschätzten 100 Litern Wasser durchgeputzt. Ein Erlebnis! Es zischt und fleucht! Es sprüht und geischt! Da ist nichts mit Wassersparen. Jedenfalls: Wenn ich nun Wasser lasse und es kommt während des Vorgangs ein ca. 60-jähriger Mitarbeiter zum benachbarten Pissoir und versucht seinen Urin tröpfchenweise an seiner Prostata vorbeizupressen, ge- oder verbietet es dann der Anstand, dass ich nach vollendeten Tatsachen die Doppelspühlung betätige, während der Nachbar noch im Sekundentakt seine Tröpfchen lässt? Zur Veranschaulichung:
Variante A: Ich spüle nicht. Mein Urin bleibt im Pissoir als Hinterlassenschaft. Mögliche Folge: Der Nachbar fühlt sich genötigt, mein Abwasser zu entsorgen.
Variante B: Ich spüle durch Knopfbetätigung beide Pissoirs, während eines noch in Gebrauch ist. Mögliche Folge: Ich bespritze des Nachbarn weisses Hemd mit seinen eigenen verdünnten Pissetropfen.
Mit Bitte um Diskussion in den Kommentaren.
UPDATE:
Nach Befragung von Mitarbeitern und schliesslich meinem Vorgesetzten sind wir zum Schluss gekommen, dass der Anstand es verbietet, den Pinkelnachbarn durch Betätigen der Spühlung mit seinen eigenen Pissetropfen einzusauen. Angebracht wäre demzufolge sich ohne zu spülen vom Pissoir abzuwenden und seine Hinterlassenschaft dem Ungewissen zu überlassen. Eigentlich wäre es ja noch lustig, wenn diese Doppelspülung auch bei der normalen Toilette vorhanden wäre, aber nur bei einer und man weiss im Voraus nicht, ob es beide oder nur eine Schüssel durchputzt. Dann stünde man vor dem Dilemma Gefahr zu laufen, den Hodensack des Nachbarn mit seinen eigenen Fäkalien zu besprühen oder die Wurst dem Nachfolger zu hinterlassen. Schwierige Entscheidung.
Zieht euch mal das Forum hier rein: Link
Der Threadersteller verweist auf dieses Video:
Hammer, oder?
Und jetzt betrachtet mal genauer, was diese Fanboys dazu schreiben: Planet40k
(allen voran dieser Fin-X)
Ja. Warum eigentlich? Eine Frage. Eine Antwort
Warum eigentlich haben alte Menschen die kleinsten Portemonnaies?
Man kennts. Postschalter, Ladenkasse, Restaurant. Menschen über 70 haben die kleinsten Portemonnaies. Daran ist aber nicht die AHV schuld. Es sind die Menschen selber. Mit der ersten Rente wird sich etwas neues angeschafft. Und zwar ein Portemonnaie. So klein, dass man nicht einmal den halben Finger in die Münztasche stecken kann um seine füfi und zähnis zusammenzuklauben. Das dauert. Es braucht Zeit. Zeit die sie haben, wir aber nicht. Wir gehen zum Postschalter, liefern die Ware ab, gehen. Sie gehen zum Postschalter, grüssen, erzählen vom neusten Enkeltrick, reden weiter, noch weiter, sagen was sie wollen, präzisieren ihre Aussage, reden. Nach 5 Minuten teilen sie mit, dass sie gerne eine Einzahlung tätigen möchten. Mit der Postcard geht das aber nicht. Die passt schliesslich nicht ins Portemonnaie. So kommt es, dass mit dem langen Nagel am kleinen Finger das letze Räppli hervorgesucht werden muss. Scheissegal, dass da noch 20 Kunden in der Postfilliale warten, schliesslich ist jetzt ihr Nümmerli an der Reihe.
Nachdem sämtliche Münzelchen fein beim Schalter deponiert wurden, geht es ans Papier. Meist handelt es ich dabei um eine unzählbare Anzahl 20er Nötzli, dreimal gefaltet. 100er Noten und aufwärts gibt es ab 70 nicht mehr. Schliesslich gab es die vor 50 Jahren unter gemeinen Menschen auch noch nicht. Also werden die Nötli von den Briefchen, Todesanzeigen und Cumulusrabattkarten fein säuberlich getrennt und entfaltet. Weitere 5 Minuten vergehen.
Zahlvorgang.
Eine weitere belanglose Geschichte folgt. Sicherlich interessiert es die Schalterbeamte, dass die Zahlungswillige drei Enkelkinder hat, gestern aber von einem Vierten aus Rumänien besucht wurde, welcher sich in einer grossen finanziellen Not an sie wandte und ihr ein paar Tausender abknöpfte. Für und um die Familie sorgt man sich schliesslich.
Lösung:
Menschen ab 70 dürfen per sofort nur noch mit grossen Serviceportemonnaies ihre Kommissionen tätigen. Diese sind fein sauber abgespitzt auf alle möglichen Zahlvorgänge. Eine Rolle pro Münzsorte, 10er Bündel pro Notengeld. Ausserdem dürfen sie nur noch zu speziellen Öffnungszeiten einkaufen und zur Post. Wir nennen diese 30 Minuten die “Märchenstunde”.
“Es ist wieder soweit! Die legendäre (HIER NAME EINES BELIEBIGEN BESÄUFNISSES EINSETZEN) steht wieder an!”
Geht gar nicht. In jüngster Zeit macht sich eine Unart breit, die ganz und gar nicht angeht. Meist tritt sie in Einladungen zu sich wiederholenden Anlässen oder in Rückblicken auf. Die Autoren sind ganz schlimme Säuli, da sie einerseits zumeist ihren eigenen Anlass völlig ungerechtfertigt lobpreisen, andererseits weil sie sich bis auf das letzte Schwarzpulverkörnchen ausgelutschen, leeren Worthülsen bedienen. Eben Worte und Floskeln wie “Legendär” und “Es ist wieder soweit.”
Meist handelt es sich um Einladungen zu ganz üblen, manchmal mehrere Tage andauerenden Saufanlässen, die gerade deshalb legendär sein sollen weil
a) Alkohol getrunken wird,
b) in der Folge jemand etwas ganz ganz lustiges oder unangebrachtes macht und
c) sich kaum noch jemand daran erinnert, wie er nach Hause gekommen ist.
Man darf das Wort “legendär” nicht einfach so für jedes gemeine gäuer Dorffest mit gemeinen gäuer Menschen verhuren. Das führt zu einer Wortinflation. Das bedeutet, dass das Wort allmählich seine Kraft und Bedeutung verliert und im Extremfall sogar abschätzig verwendet wird. Als Beispiel sei der Superstar angebracht. Ein Wort, einst entwickelt alleine für Bud Spencer, David Hasselhoff und vielleicht Vreni Schneider, steht heute einzig für Immigranten aus dem Ostblock mit schlechten Frisuren, hässlichen Gesichtern, Glitzerkleidern und Ambitionen, von Dieter Bohlen für maximal vier Wochen im Chartleben gehalten zu werden.
Deshalb darf fortan “legendär” einzig für folgende Personen verwendet werden:
Mein Zahnarzt schreibt mir übrigens auch jährlich Kärtchen die sich mit “Es ist wieder soweit…” einleiten und mich an die nächste legendäre Zahnkontrolle erinnern sollen.
Ich bin ein freiheitsliebender Mensch. Wirklich. Doch um seine eigene Freiheit geniessen zu können, braucht es hier und da einzelne Einschnitte in die persönliche Freiheit anderer. Eine nicht abschliessende Aufzählung:
Im Kino verboten ist per sofort:
- Husten
- Räuspern
- Durch die Nase atmen
- Das Mitführen von Lebensmitteln in Knisterfolie
- Auch nur einen verfickten Kommentar während des Films abzugeben. Du kannst alleine in einem leeren oder inmitten eines randvollen Saals sitzen. In jedem Fall ist garantiert mindestens ein Freundeloser dabei, der einen dramatischen Wendepunkt der Handlung, eine Überraschende Konfrontation mit einem Problem oder den Beginn eines Konfliktes mit den Worten “OhOh” versauen muss. Diese Leute sind die selben Arschlöcher, die einen Film zum zweiten Mal sehen und einem fortlaufend mitteilen: “Jetzt musst du genau hinsehen, jetzt wird es spannend”, ergänzt mit Ellbogenstössen. Das machen diese Menschen auch Zuhause.
Ein paar Beispiele:
- Das Imperium schlägt zurück; Darth Vader zu Luke Skywalker: “Nein! Ich bin dein Vater!” “OhOh”
- Titanic kracht in Eisberg “OhOh”
- Star Trek Generations: Captain Kirk erliegt seinen Verletzungen. “OhOh”
- Susi und Strolchi: Strolchi fällt in der Wurstfabrik in den klingenbewehrten Abgrund und wird in Zeitlupe zu Hundefutter verwertet: “OhOh”
In öffentlichen Verkehrsmitteln verboten ist per sofort:
- Essen
- Sprechen
- Schuhe ausziehen; Füsse allgemein
- Sich mit einem Nagelknipser die Zehennägel zu schneiden während ich diagonal gegenüber sitze.
Auf Facebook verboten ist per sofort:
- Das Profilbild durch das Babyfoto der eigenen Kinder zu ersetzen; Niemand interessiert wie sie aussehen. Nur für dich sind deine Kinder schön. Für alle anderen sind sie kurze Glatzköpfe die sich regelmässig einscheissen. Du könntest also genau so gut ein Bild deiner Grosseltern als Profilbild verwenden.
- Anonymes Jammern. Wer kennt sie nicht, die Helden die bei ihren virtuellen Freunden Interesse wecken und ihnen den Eindruck vermitteln wollen, sie hätten ein hartes Los gezogen? Sie äussern sich zumeist mit solchen Sätzen “Wiedermal Scheisse gelaufen”, “Manche Leute könnte ich erwürgen”, “Ist traurig…” “Analsex trocken schmerzt”, etc. Zumeist lässt sich jemand darauf ein und fragt “Wieso, was ist los?”, worauf der Jammeri meint “Ach nichts, ich erzähls dir dann morgen oder so”.
- Das exzessive Hochladen von Familienfotos. Ich bin ja wirklich kein Kinderhasser, aber bedenkt doch mal, dass euer kleiner und nur für euch niedlicher Nachkomme auch einmal in die Pubertät und dann ins Erwachsenenalter kommen wird. Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass er keinen Suizid begeht, weil er entdeckt, dass seine Eltern sein gesamtes bisheriges Leben, vom letzten Windelschiss bis zum ersten feuchten Traum, in Bild und Ton festhielten und dies mit dem ganzen Internet teilten. Auch Kinder haben Persönlichkeitsrechte. Wahrt diese. Sie werden es euch sicher einmal danken.
Auf der Arbeit verboten ist per sofort:
- Das mehrmalige Grüssen. Morgengruss ist okay. Ich sehe aber nicht ein, warum man sich nachmittags nochmals begrüssen soll, bloss weil man mittags eine halbe Stunde weg war und sich einen Döner reinpfiff. Oder um es auf die Spitze zu treiben: Man macht nur 20 Minuten Mittagspause, verwendet aber 19 Minuten davon lokal zum Scheissen. So gesehen müsste ich mich vor und nach jedem Schiss, unabhängig der Tageszeit, bei meinen Arbeitskollegen verabschieden, mir einen Guten Stuhl wünschen lassen und sie nach vollendeten Tatsachen wieder begrüssen. Wobei das ja eigentlich noch lustig wäre.
Und nächstes Mal zeige ich euch auf, was ab sofort am Postschalter, an der Ladenkasse und an Dorffesten verboten ist.
Was soll man da noch gross sagen, wenn die truest of the true ihre Hymnen losschlagen, kann eigentlich fast nichts schiefgehen. Langsam sind die Herren Joey De Maio, Eric Adams, Karl Logan und aktuell Donnie Hamzik zwar etwas in die Jahre gekommen. Das hält sie aber noch nicht davon ab, ein recht gutes Konzert zu liefern. Angefangen mit Klassikern der alten Zeit über zu neueren Songs bot sich ein recht abwechslungsreiches Programm. Sogar ein deutsches Intro zu Heart of Steel lag drin.
Verfluchen kann man hingegen den Zuständigen für die Deko. Ab der zweiten Hälfte der rund zweistündigen Show wurde ein grosser silberner Leuchtquader auf die Bühne geschleift, der das Zuschauen in etwa so angenehm machte, wie ein direkter Blick in die Sonne mit einem Fernrohr. Wer nicht das Glück hatte, einen Drei-Meter-Metalhead unmittelbar vor sich zu haben, erlebte den Rest des Abends ungefähr so:
Ab der zweiten Hälfte des Live-Konzerts
Wobei der graue Balken die Umrisse der Bühne anzeigt, die kurz vor der Erblindung noch zu erkennen waren.
Trve Fans wissen: Other bands play – Manowar talks! Nicht so an diesem Abend! Adams verzichtete auf seine Märchenstunde zwar nicht vollends, doch bewegte er sich im zeitlich akzeptablen Rahmen. Tiraden über andere Veranstalter, wie geil der hiesige sei und dass nur Schweizer trve Metalfans sind. Ich holte in der Zwischenzeit Bier.
Etwas irritierend wirkte die Kleidung von Adams. Hautenge Lederhosen die auch dem letzten Sackhaar den Atem rauben sind zwar Vorschrift, doch sein Korsett erinnerte aufgrund hautfarbener Bauchpartie an einen Leder-BH. Ob er den auch in der zweiten Hälfte trug, kann ich in Ermangelung einer Sonnenbrille an diesem Abend leider nicht beurteilen.
* Preis: 95.- Ocken. Nicht wenig, aber leider üblich geworden.
* Show: Unterhaltsam, abwechslungsreich, aber dieser QUADER!
* Klang: Zwar nicht louder than hell aber überraschend gut. Anfängliche Probleme mit der Abmischung legten sich schnell.
* Stimmung: Friedlich wie üblich, Fans machten mit.
* Insgesamt: 7.5/10
Zum Abschluss eine kleine “Das Netz vergisst nie” Coversammlung vergangener Tage:
Daraus lässt sich nur schliessen, dass in Valhalla Leder-Speedos getragen werden. Und vielleicht noch Fell auf Fuss und Brust.
Und weil ich es nicht sein lassen kann:
Bei 00:32 glaube ich Picknickbänke zu erkennen.